Die Sieger der Saison 2018, von links: Remo Räss (Grümpelstich, Juxstich), René Heierli (Jahresprogramm, Auszahlungsstich), Iris Räss (Röcklistich).

Die Sieger der Saison 2018, von links: Remo Räss (Grümpelstich, Juxstich), René Heierli (Jahresprogramm, Auszahlungsstich), Iris Räss (Röcklistich).

 

 

Mit dem traditionellen Absenden haben die Feldschützen Eichberg die Saison 2018 abgeschlossen. Als Jahressieger wurde René Heierli gefeiert.

Ein gemütlicher Abend in der „Sonne“ bildete auch dieses Jahr den Abschluss des Jahresprogramms der Feldschützen. Ein Schütze hat sich heuer besonders hervorgetan: René Heierli. Mit konstant sehr guten Resultaten führte er die Rangliste zum Saisonende mit deutlichem Abstand auf den Zweitplatzierten, Karl Räss, an. Nachdem bereits der letzte Wanderpreis an Heierli gegangen war, ist nun auch auf dem neuen sein Name verdientermassen als erster aufgeführt.

Auch am Endschiessen bot René Heierli eine starke Leistung. Den Auszahlungsstich gewann er souverän. Im Grümpelstich allerdings schoss ein Kamerad genauso gut wie er: Remo Räss erzielte dasselbe Resultat und gewann dank eines besseren Tiefschusses den Stich. Nicht in die Kränze kam René Heierli im Juxstich, bei dem der Erfolg jeweils nicht nur von der Treffsicherheit, sondern stets auch von ein wenig Zielglück abhängt. Auch diesen Stich gewann Remo Räss, vor dem Vereinspräsidenten Marco Räss im zweiten Rang. Den Röcklistich schliesslich, der den Schützinnen vorbehalten ist, gewann Iris Räss vor Margrith Calonder.

Vereinspräsident Marco Räss nutzte das Absenden auch, um über den Stand der Gespräche über die Zukunft des Vereins zu informieren. Bis Ende 2020 müssen Schiessstände bekanntlich mit Kugelfangsystemen aufgerüstet werden, die keine Projektile mehr ins Erdreich durchlassen. Im Fall des Eichberger Schiessstands Chapf wäre eine solche Sanierung nur sinnvoll, wenn gleichzeitig auch die Trefferanzeige modernisiert würde (siehe „Rheintaler“ und „Volkszeitung“ vom 23. März). Es müsste mit Kosten von über 200‘000 Franken gerechnet werden. Hinzu kommt, dass der Stand über keine Zufahrt verfügt und deshalb Betrieb und Unterhalt entsprechend aufwendig sind. Und nicht zuletzt ist angesichts ausbleibender Neumitglieder unsicher, ob der Verein langfristig bestehen bleibt.

Die Zukunft liegt in Altstätten oder Oberriet

Die Feldschützen haben sich darum an ihrer letzten Hauptversammlung dafür ausgesprochen, dem Gemeinderat zu empfehlen, den Stand aufzuheben und Eichberg in einer benachbarten Gemeinschaftsschiessanlage einzukaufen. Der Gemeinderat habe sowohl in Altstätten als auch in Oberriet eine Einkaufsofferte eingeholt, berichtete nun Marco Räss. Ein Entscheid stehe noch aus, zumal auch der Verein noch seine Präferenz werde einbringen dürfen. Die Diskussion dürfte ein Schwerpunkt der nächsten Hauptversammlung sein. Während der Saison 2019 werden die Feldschützen Eichberg jedenfalls noch im Stand Chapf schiessen.

Aktualisiert ( Sonntag, den 24. März 2019 um 23:04 Uhr )